Depressionen nach einem Schlaganfall verzögern die Therapie

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
20. April 2007

Nach einem Schlaganfall (Apoplex) erkranken bis zu 50 Prozent der Patienten an einer Depression, berichtet das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber. Dadurch verzögert sich die Rehabilitation. Der Neurologe Professor Matthias Endres von der Universitätsklinik Charité in Berlin mahnt deshalb, Depressionen nach einem Apoplex nicht zu übersehen und sie frühzeitig zu behandeln.

Je schwerer ein Schlaganfall und je ausgeprägter seine körperlichen und geistigen Folgen, desto höher ist das Risiko eines chronischen Seelentiefs. Auch wer schon einmal an einer Depression litt, ist besonders gefährdet.