Einführung von Rotavirus-Schutzimpfung gefordert

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
3. November 2008

Im Gegensatz zu deutschen Medizinern fordern Forscher in den USA den Einsatz von Rotavirus-Schutzimpfungen.

Der Rotavirus ist besonders für Kleinkinder gefährlich. Man könnte die durch den Virus verursachten Krankenhaustage reduzieren, wenn man sich impfen lassen würde. In den USA konnte man bereits durch die Einführung 2006 einen Rückgang der Rotavirus-Patienten um 70 Prozent verzeichnen.

Vor den eingeführten Impfungen wurden pro Jahr 410.000 Kinder, davon 200.000 als Notfall ins Krankenhaus eingeliefert. Drei Millionen Dollar hat das Children´s Mercy Hospital in Kansas City gespart. Dort mussten im Jahr 2007 noch 300 Rota-Patienten behandelt, im Jahr 2008 waren es nur noch 62 Patienten.

In Deutschland ist eine Rota-Impfung nur in der 24. und 26. Lebenswoche zulässig.