Flut in Kambodscha sorgt in Restaurants für Engpässe bei Rattengerichten

Von Thorsten Poppe
15. November 2011

In Asien wird bekanntlich fast alles gegessen. Neben Hunden auch Ratten. Und bei denen sorgt die verheerende Flut gerade für einen Engpass in der Nahrungsmittel-Industrie. Denn die meisten der Tiere sind in den Wassermassen ertrunken. Jetzt klagt die kambodschanische Wirtschaft über den Verlust ihres Exportschlagers.

Das Land exportiert jährlich rund 17 Tonnen Ratten in das benachbarte Vietnam, wo die Tiere als preiswerte Delikatesse gelten. Deshalb werden die Ratten aus dem Nachbarland exportiert.

Die unaufhörlichen Regenfälle in den letzten Wochen hatten die schwersten Überschwemmungen in Kambodscha seit 10 Jahren verursacht. Über 240 Menschen kamen dabei ums Leben, knapp ein Zehntel der Reisfelder des Landes wurden zerstört.