Für das Aussterben vieler Säugetiere war nicht nur die Eiszeit schuld

Auch der Mensch trägt eine Veranwtortung dafür, dass es einige Tierarten heutzutage nicht mehr gibt

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
4. November 2011

Bei einer Analyse von sechs Arten der Säugetiere fanden dänische Forscher heraus, dass für das Aussterben vieler großen Säugetiere nicht nur die Eiszeit vor 50.000 Jahren die Schuld alleine trägt. So kommt einmal zu dem damaligen Klimawandel auch der veränderte Lebensraum und vor allem auch der Mensch dazu.

Der Mensch ist verantwortlich für das Aussterben von Bisons und Wildpferden

Die Forscher haben bei ihren Untersuchungen Klimadaten, Fossilien sowie DNA-Material ausgewertet. Bei den untersuchten Säugetieren waren einmal

  • das Mammut,
  • das Wildpferd,
  • der Bison,
  • der Moschusochse und
  • das Wollnashorn sowie
  • das Rentier

dabei. So war für das Aussterben von Moschusochse und Wollnashorn tatsächlich das Klima verantwortlich, weil besonders der Moschusochse sehr temperaturempfindlich war.

Auch beim Wollnashorn wird der Mensch als Ursache ausgeschlossen - jedoch für das Aussterben von Bisons und den Wildpferden wird ausschließlich der Mensch verantwortlich gemacht, denn bei den Fundorten in Sibirien fand man neben menschlicher Überreste auch die von Bisons. Die Frage wer oder was zum Aussterben des Mammuts führte ist noch ungeklärt.

So bleibt schließlich nur noch das Rentier übrig, das sich aber auch noch heute an bester Gesundheit erfreut, besonders im Norden von Skandinavien.