Hobbyköche aufgepasst: Bei der Roten Bete lieber zu kleinen Knollen greifen

Wer Wert auf die Zartheit dieses delikaten Allroundtalents legt, sucht sich besser die kleinen Exemplare heraus

Von Nicole Freialdenhoven
22. Oktober 2014

Größer ist nicht immer besser: Im Fall der Roten Bete sollten Hobbyköche lieber zu kleinen Knollen greifen, denn diese sind ganz besonders zart. Darauf weist der Verbraucherinformationsdienst aid hin.

Im späten Herbst ist Erntezeit für die köstliche Knolle, die nun entsprechend häufig in den Supermärkten angeboten wird. Beim Kauf sollten Verbraucher außerdem darauf achten, dass die Schale intakt ist und sich die Knolle noch prall und fest anfühlt.

Schmackhafter Allrounder

Rote Bete kann beispielsweise zum Salat verarbeitet werden, als Zutat in Aufläufen oder einfach als Gemüsebeilage. Dazu werden die Knollen erst gewaschen und die Blätter und Wurzeln sanft abgedreht (nicht abgeschnitten), ehe sie je nach Größe eine halbe bis dreiviertel Stunde in Salzwasser gekocht werden. Anschließend mit kaltem Wasser abschrecken, schälen und ganz nach Wunsch anrichten.

Lecker und gesund

Die Rote Bete gehört zu den gesündesten Knollengewächsen vom heimischen Acker. Sie ist besonders reich an Folsäure, Vitamin B und Eisen. Nach dem Kauf kann sie noch etwa zwei bis vier Wochen im Kühlschrank gelagert werden. Bei der Zubereitung ist Vorsicht geboten, denn die Knolle gibt viel Farbe ab. Wer die Kleidung nicht ruinieren will, sollte eine alte Schürze darüber tragen.