Höheres Diabetesrisiko durch gestörten Schlaf?

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
29. Januar 2008

Unruhiger sowie nicht durchgehender Schlaf fügt dem Körper Schäden zu. Dies haben Wissenschaftler der "University of Chicago" herausgefunden.

Eine Unterbrechung der Schlafphase schadet der Fähigkeit der Blutzuckerregulation. Dadurch wird höchstwahrscheinlich das Risiko erhöht, an Diabetes (Typ 2) zu erkranken. Entweder ist der Körper bei diesem Typ resistent gegenüber Insulin oder er produziert zu wenig für die Blutzuckersteuerung.

Außerdem untersuchten die Forscher neun Freiwillige, die sich guter körperlicher Verfassung erfreuen. Es stellte sich heraus, dass man nicht mal komplett aufwachen musste - damit dem Körper ein Schaden zugefügt wird, reichte es schon, wenn die Schlafphase durch leichten Lärm gestört würde. Bereits nach drei Tagen hatte sich die Fähigkeit des Körpers zur Blutzuckerregulation um 25 Prozent verringert.