Immer mehr Menschen sind allergisch gegen Insekten

Von Cornelia Scherpe
22. August 2012

Was für den einen ärgerlich und höchstens ästhetisch etwas störend ist, kann für den anderen lebensgefährlich werden. Verschiedene Insekten haben es immer wieder auf den Menschen abgesehen und quälen uns mit Stichen oder auch Bissen. Wer nun gegen das Gift der kleinen Tiere allergisch ist, für den kann es um Leben und Tod gehen.

Inzwischen gibt es allein in Deutschland 49 verschiedene Arten von Mücken. Der DAAB, der "Deutsche Allergie- und Asthmabund" bestätigt nun, dass es immer mehr vor allen Dingen tropische Arten zu uns nach Deutschland schaffen. Sie werden via Flugzeugen und Schiffen als blinde Passagiere mitgebracht und passen sich unserem Klima an. Gibt es keine natürlichen Fressfeinde, können sie sich auch noch in Ruhe ausbreiten.

Damit steigt nicht nur die Chance, dass man von einem Blutsauger mit einer Infektion angesteckt wird, sondern auch das Risiko, dass man gegen ihn eine allergische Reaktion entwickelt. In harmlosen Fällen kommt es dann nur zu Hautproblemen. Rote und juckende Stellen sind unangenehm, aber gehen auch schnell vorbei. Das Immunsystem kann aber auch richtig Alarm schlagen und dann sind Kreislaufschocks, Koma oder sogar ein Herzstillstand durchaus denkbar.

Wie viele Menschen genau allergisch reagieren, dass kann kein Forscher der Welt in Zahlen sagen. Die "Betroffenen" selbst können es ja auch nicht vorher wissen. Erst, wenn der konkrete Fall eingetreten ist und der Stich oder Biss eines Tieres zur heftigen Immunreaktion führt, weiß man Bescheid. Es gilt dann in jedem Fall sofort den Notarzt zu verständigen.