Kampfmittelräumdienst findet statt Bombe die Überreste einer alten Römerstraße

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
14. Mai 2013

Bei Bauarbeiten in der Nähe von Augsburg, wo eine Umgehungsstraße um den Ort Zusmarshausen geplant ist, hat der angeforderte Kampfmittelräumungsdienst anstelle von vermuteten Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg, die Überreste einer alten Römerstraße entdeckt, was dann die Archäologen auf den Plan rief.

Dabei handelt es sich um ein etwa elf Meter breites Flechtwerk aus Eichenholz, das den Untergrund für die eigentliche damalige Straße bildete, die durch sumpfiges Gelände führte. Untersuchungen zeigen, dass diese Straße im ersten Jahrhundert nach Christus gebaut wurde, als die Römer immer mehr auch nördlich der Alpen ihre Herrschaft ausdehnten.

So lebten später, 200 Jahre nach Christus, in der römischen Stadt Augsburg etwa 15.000 Einwohner. Noch heute finden Archäologen in der Umgebung viele Nachweise aus der damaligen Zeit, doch schriftliche Aufzeichnungen sind nur wenig vorhanden. Jetzt muss aber erst einmal das Landesamt für Denkmalspflege entscheiden, ob weitere, noch tiefere Grabungen erfolgen.