Seidenraupen spinnen nach Erbgut-Veränderungen festere Spinnenfäden

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
4. Januar 2012

Nachdem Forscher das Erbgut von Seidenraupen verändert hatten, spinnen diese Tiere stärkere Fäden. Der Seidenspinner oder auch Maulbeerspinner ist eine Schmetterlingsart, die in China beheimatet ist und man hat schon seit frühester Zeit die Fäden, mit denen sich dann die Raupen zu einem Kokon einspinnen, zur Herstellung von Seide benutzt.

Nun haben normale Spinnenfäden die Eigenschaft, dass sie besonders elastisch und widerstandsfähig sind, aber bisher kann man sie nicht züchten. So haben jetzt die Forscher die Seidenraupen durch die Gen-Veränderung dazu gebracht, dass sie anstelle ihrer Seidenfäden nun festere Spinnenfäden produzieren.