Wurde "Ötzi" doch nicht mit einem Pfeilschuss ermordet, sondern starb er durch einen Unfall?

Zwei Universitätsprofessoren glauben, dass Ötzi sich bei einem Unfall am Kopf verletzt hat und deshalb starb

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
8. November 2011

Vor einiger Zeit wurde der "Ötzi" noch von Experten aufwendig untersucht, so wurde auch eine Autopsie vorgenommen und danach stand für die Forscher eigentlich auch die Todesursache fest: "Ötzi" wurde durch einen Pfeilschuss in die linke Schulter getötet. Jetzt sind die Universitätsprofessoren Karl-Heinz Künzel und Wolfgang Recheis aus Innsbruck der Meinung, dass diese Verletzung schon älter gewesen sein musste und "Ötzi" bei einem Unfall in den Bergen verstarb.

Kopfverletzung könnte auch an "Ötzis" Tod schuld sein

Als Beweis hat man am Schädel einen Einriss an einer Schädelnaht festgestellt und die gelbliche Verfärbung eines Augapfels rührt von einer inneren Blutung her. Aber die meisten Experten glauben an die erste Version, wobei also der "Ötzi" bei einer Rast, denn man hat in seinem Magen und Darm Essensreste gefunden, überfallen wurde und dann auf der Flucht den tödlichen Pfeilschuss erhielt.

Jetzt soll wahrscheinlich "Ötzi" nochmals untersucht werden. Vor zwanzig Jahren hatte das deutsche Ehepaar Erika und Helmut Simon aus Nürnberg den 5.300 Jahre alten "Ötzi" bei einer Bergwanderung in Südtirol unterhalb des Similaun-Gipfels (3.606 Meter hoch) entdeckt.