Bis zur Verwahrlosung im Netz - Immer mehr Deutsche sind internetsüchtig

Von Max Staender
15. Oktober 2012

Laut der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, sind in Deutschland mittlerweile 500.000 Menschen internetsüchtig, weshalb sie dieses Verhalten künftig als Krankheit einstufen will. Demnach sind besonders arbeitslose und alleinstehende Männer stark gefährdet, dass sie ständig im World Wide Web unterwegs sind und den Realitätsbezug verlieren, was bis hin zur körperlichen Verwahrlosung geht.

Aus diesem Grund müsse man viel Energie in die Prävention investieren und dieses Verhalten auf jeden Fall als Krankheit klassifizieren.

Einige Psychologen sehen dies jedoch anders und bemerken, dass übermäßige Internetnutzung die Symptome einer Depression sein können.