Jacksons Konzerte nicht voll versichert

Von Thorsten Hoborn
29. Juni 2009

Die Veranstalter "AEG Live" haben nach dem Tod Michael Jacksons nun Kosten in Höhe von 350 Millionen Euro am Hals, da die Versicherer aufgrund des hohen Risikos durch den schlechten Gesundheitszustand des King of Pop nicht dazu bereit waren, einen Vollschutz gegen den Ausfall der Konzerte anzubieten, weswegen für einen Großteil der Kosten nun der Konzertveranstalter selbst einstehen muss.

Da "AEG Live" im Besitz von Milliardär Philip Anschütz ist, der auch in der Forbes Liste der reichsten Amerikaner aufgeführt ist, dürfte diese Zahlungen kein allzu großes Problem sein. Was die Rückerstattung der Kosten für die hochpreisigen auf Ebay angebotenen Restkarten angeht, sind die Bieter auf die Kulanz der Händler angewiesen.

Allerdings wollen PayPal und Ebay im Falle einer Einigung die anfallenden Gebühren zurückerstatten. Sobald die Ausfallzahlungen des Veranstalters eingehe, werden auch die großen Kartenbörsen wie Lastminute.com oder Ticketmaster den Schaden bei den enttäuschten Fans regulieren.