Lüftungsanlagen gegen Schimmelbildung

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
13. März 2013

In manchen Wohnungen kommt es zu einer Schimmelbildung, weil die Wohnungen nicht regelmäßig gelüftet werden. Besonders dichte Fenster, die für größere Wärme in der Wohnung sorgen, verhindern aber auch, dass feuchte Luft nach draußen entweichen kann. So kommt es dadurch dann zur Schimmelbildung, wenn die Wohnung nicht regelmäßig gelüftet wird.

Das Lüften sollte aber immer nur stoßweise bei geöffneten Fenstern erfolgen, also nicht das Fenster permanent auf "Kippe" stellen. Doch für viele Berufstätige ist dies ein Problem, so dass automatische Lüftungsanlagen hier Abhilfe schaffen könnten. Diese Lüftungsanlagen gibt es in verschiedenen Ausführungen, wie Experten erklären. Vor allem sollten Küche, Bad und Toilette an diese Lüftungsanlagen angeschlossen sein, weil dort die größte Feuchtigkeit aber auch die meisten Gerüche entstehen.

Für eine solche Anlage muss man etwa zwischen 25 bis 45 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche rechnen, das heißt bei 150 Quadratmeter würden Kosten zwischen 3.750 bis 6.750 Euro anfallen. Es gibt aber auch dezentrale Lüftungsanlagen, die an den Fenstern angebracht werden, aber diese haben den Nachteil, dass immer nur der betreffende Raum belüftet wird. Zudem sind diese Anlagen auch ziemlich laut, was störend wirkt.

Eine Vorschrift zum Einbau solcher Lüftungsanlagen, auch bei den energiesparenden Neubauten, gibt es nicht, doch seit dem Jahr 2009 wird von dem jeweiligen Architekten ein Lüftungskonzept erstellt, worin eine sinnvolle Lüftung beschrieben wird. Übrigens ist eine Lüftungsanlage keine Klimaanlage, wie sie beispielsweise in Bürohäusern eingebaut werden. Bei einer Klimaanlage wird unter anderem die Luft befeuchtet, was bei der Lüftungsanlage nicht passiert.