"Pisa-Studie" in Amerika - etwa 15 Prozent können nicht lesen

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
19. Januar 2009

Viele Amerikaner können nicht richtig lesen, so beispielsweise die Packungsbeilage eines Medikamentes oder eine Zeitung. So berichtet die Zeitung "USA Today", dass etwa 32 Millionen der amerikanischen Erwachsenen, das sind zirka 15 Prozent oder auch jeder siebte Bürger, nicht richtig lesen kann.

Das amerikanische Bildungsministerium hatte diese Studie in Auftrag gegeben, wobei 19.000 Amerikaner teilnahmen. Zum Vergleich einer älteren Studie aus dem Jahr 1992 hat sich aber die Situation in vielen Bundesstaaten verbessert, so ist der Prozentsatz von ehemals 25 auf 16 Prozent im Staat Mississippi gesunken.

Aber in den Staaten New York, Florida und Kalifornien ist leider noch eine Verschlechterung eingetreten. Der Präsident einer Organisation, die sich für die Erwachsenenbildung einsetzt, David Harley, sieht die Probleme nicht beim beispielsweise vorzeitigem Abbruch der Schulausbildung, sondern es müsse mehr für die Bildung, siehe im Staat Mississippi, investiert werden.