Sicherheit in der Internet-Cloud - so schützen Nutzer Nacktfotos und Dokumente

Von Ingo Krüger
3. September 2014

Ein Hacker soll Nacktbilder von Prominenten wie Avril Lavigne, Rihanna oder Kate Upton aus dem iCloud-Onlinespeicher gestohlen haben. Experten raten daher Internetnutzern, keine heiklen persönlichen Daten auf Servern großer Konzerne wie

  • Apple
  • Amazon
  • Google
  • Microsoft
  • Dropbox

zu speichern. Sie sollten zudem vermeiden, mit dem Smartphone Fotos zu schießen, dessen Inhalt sie der Öffentlichkeit vorenthalten möchten.

Zu viele Dienste speichern und verteilen Bilder automatisch in der Cloud. Es kann zudem passieren, dass Fotos aus Versehen verschickt oder hochgeladen werden. Manche Nutzer übersehen auch die großzügigen Fotorechte einer neuen oder aktualisierten App.

Sensible Firmendaten, pikante Nacktfotos und belastende Dokumente finden sich nicht selten in Online-Speichern. Allerdings vernachlässigen zahlreiche Nutzer die Sicherheit ihrer Daten. Bei einem gelungenen Hackerangriff geraten diese schnell in falsche Hände.

Daten verschlüsseln

Ausschließlich auf die Verschlüsselungs-Tools der Cloud-Anbieter zu setzen, sollte man vermeiden. Es ist sicherer, Fotos und Dokumente vor dem Upload zu verschlüsseln und in verschlüsselter Form auf den Server zu laden.

Passwörter

Auch ein passwortgeschütztes verschlüsseltes Archiv sorgt für größeren Schutz. Passwörter dürfen nicht leicht zu erraten sein und sollten aus einer komplexen Kombination aus Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben bestehen.

Externer Speicherplatz

Online-Nutzer sollten bedenken: Was einmal im Internet landet, bleibt auch dort und kann sich schnell verbreiten. Eine Löschung von Daten zu verlangen, reicht meist nicht aus. Wer daher Nacktbilder von sich macht, sollte diese offline speichern - etwa auf einem sicher verwahrten und verschlüsselten USB-Stick.

Was sich nicht in der Cloud befindet, kann dort auch nicht gestohlen werden.