Sicherheitshalber zum Arzt bei Wadenkrämpfen in der Schwangerschaft
Mögliche Ursachen von Wadenkrämpfen in der Schwangerschaft

Viele schwangere Frauen kennen Wadenkrämpfe nur zu gut. Sie brauchen in der Zeit, in der sie ein Kind erwarten, mehr Magnesium. Fehlt es daran, können die typischen nächtlichen Krämpfe entstehen.
Alle übrigen Ursachen ausschließen
Doch nicht nur ein fehlender Mineralstoff kann zu Schmerzen in den Beinen führen. Neben den eher harmlosen Magnesium-Defiziten liegen manchmal auch ernsthaftere Erkrankungen den Problemen zugrunde. Tritt der Schmerz beispielsweise nur in einem Bein auf, sollte auch an eine Thrombose gedacht werden.
Darauf weist Christian Albring vom Berufsverband der Frauenärzte hin. Es ist darum sinnvoll mit dem Gynäkologen über die Schmerzen zu sprechen. Dieser kann weitere Untersuchungen in die Wege leiten.
Ernährungsumstellung gegen Magnesiummangel
Stellen sich die Beinbeschwerden als Magnesiummangel heraus, hilft oft schon eine Ernährung mit vielen Spurenelementen. Die beste Wahl sind dabei:
Über die ergänzende Gabe von Magnesium entscheidet am besten der Arzt. Zusätzlich sollten Schwangere so oft es geht die Beine hochlegen. Das entlastet die Venen und beugt einer Thrombose vor. Mit ausreichend Flüssigkeit tut man ein Übriges.