Soho House in Berlin will nur kreative, unbeeindruckbare Gäste

Das Soho House setzt auf Lässigkeit statt Glamour

Von Kathrin Müller
17. August 2011

In die besten Clubs kommt nicht jeder. Das im letzten Jahr eröffnete Soho House in Berlin präsentiert sich ebenfalls als besonders wählerisch. Gäste müssen nicht einfach nur cool oder angesagt, sondern kreativ sein:

Gäste

Das Soho House ist Treffpunkt für Musiker, Gastronomen, Künstler und Medienmacher. Bänker und Juristen sind hier tabu und rein kommen nur Club-Mitglieder. Zu den Auserwählten zählen unter anderem Schauspieler und Regisseur Til Schweiger sowie Madonna.

Lässigkeit statt Glamour

Hier darf der Promi noch ein normaler Gast sein: Glotzen oder sich von den Stars und Sternchen beeindruckt zu zeigen, ist im Soho House verpöhnt. Lässig sollen die Gäste in dem achtstöckigen Gebäude an der Torstraße Ecke Prenzlauer Allee sein. Damit steht der Szene-Club in Kontrast zum früheren Zweck des Gebäudes: In den 50er Jahren regierte hier die SED.

Die dezente Lässigkeit zeigt sich nicht nur bei den Gästen: Statt riesigem Schild zieren lediglich zwei bescheidene Messingschilder den Clubeingang. Dennoch tummelt sich im Inneren eine Elite - nur eine andere als in gängigen Szene-Clubs.