Trinkgefäße aus dem 16. Jahrhundert von einer Müllhalde in einer Ausstellung im Museum in Osnabrück

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
20. Januar 2011

In einer Müllhalde hinter dem Dom von Osnabrück lagen über 400 Jahre Trinkgefäße aus Glas, die im 16. und 17. Jahrhundert bei wohlhabenden Leuten sehr beliebten Gläser "aus der Mode venezianischer Kunst". Bei Ausgrabungen im Jahr 2007 hatte man diese entdeckt und jetzt werden sie in einer Ausstellung der Öffentlichkeit auch gezeigt.

Doch ein Rätsel wird ungelöst bleiben, wie auch die Archäologin Ellinor Fischer und ihre Kollegin Sara Snowadsky sagen, denn die Antwort auf die Frage, warum der damalige Eigentümer dieser kostbaren Trinkgefäße diese einfach auf den Müll entsorgt hatte. Eine mögliche Antwort wäre, dass der Eigentümer oder die Eigentümerin, eine "kleine" Auseinandersetzung hatten oder einfach nur der Glasschrank umgekippt war und dadurch die Gläser zu Bruch kamen.