Was muss man tun, wenn die Krankenkasse Pleite macht?

Der Weg zu einer neuen Versicherung nach einer Pleite

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
17. Juni 2010

Wenn eine Krankenkasse Pleite macht und schließen muss, was bedeutet das für die Versicherten? Diese Frage stellt sich beispielsweise nach der Bekanntgabe der City BKK, die kurz vor dem "Aus" steht. So bleibt erstmals der Versicherungsschutz für die gesetzlich Versicherten bestehen und die notwendigen Leistungen werden weiter bezahlt, wie auch der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) in Berlin berichtet.

Eine eigene Versicherung suchen oder aussuchen lassen

Danach können dann die Versicherten, nachdem sie von der Kasse über die Schließung schriftlich informiert wurden, in Ruhe einen anderen Versicherer suchen, so besteht das Wahlrecht noch bis zwei Wochen nach der amtlichen Schließung. Wenn man in der Zeit des Kassen-Wechsels irgendwelche Leistungen bezieht, das heißt man ist krank gemeldet oder ist in einer Reha, so braucht man nichts machen, denn die Kassen klären dies untereinander.

Wenn man eine neue Kasse nicht selber sucht, so wählt der Arbeitgeber eine aus, bei den Empfängern von Arbeitslosengeld I oder II übernimmt dieses Recht die Bundesagentur für Arbeit oder bei Rentnern der Träger der Rentenversicherung.