Weniger geschädigtes Hirngewebe nach Schlaganfall durch Kohlenmonoxid

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
19. Januar 2009

Um den Kreislauf zu regulieren, bildet der menschliche Körper in geringem Maße Kohlenmonoxid. Ein Team von Wissenschaftlern der Johns Hopkins University haben nun untersucht, welche Rolle Kohlenmonoxid bei der Vermeidung von Spätschäden spielt.

Die Wissenschaftler hatten zu Studienzwecken bei Mäusen einen künstlichen Schlaganfall herbeigeführt. Einer Gruppe wurde danach reine Luft zugeführt, der zweiten Gruppe führte man mit Kohlenmonoxid versetzte Luft zu. Die Gruppe die mit Kohlenmonoxid versetzte Luft zugeführt bekommen hatte, lag der prozentuale Anteil des geschädigten Hirngewebes um 30 Prozent unter dem der Gruppe welche reine Luft zugeführt bekommen hatte. Nun soll herausgefunden werden, welcher Mechanismus für diesen Schutz verantwortlich ist.