Wer oft den Partner wechselt, hat eine geringere Lebenserwartung

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
14. September 2010

Manche Männer können nicht monogam leben oder wollen es ganz einfach nicht, das ist ja auch jedem selbst überlassen. Dennoch gibt es jetzt einen Grund mehr seine Sexualpartner nicht allzu häufig zu wechseln, denn dadurch kann sich die Lebenserwartung verkürzen, wie Forscher der Universität New South Wales in Tierversuchen herausfanden.

Die Forscher setzten männlichen Fischen nach und nach verschiedene Weibchen ins Aquarium mit denen sie sich paaren sollten. Es zeigte sich, dass die Fischmännchen durch die ständig neuen Sexualpartnerinnen ihre Nahrungsaufnahme total vernachlässigt hatten. Dadurch verlangsamte sich das Wachstum und der Tod trat früher ein. Inwieweit diese Ergebnisse auch auf den Menschen übertragbar sind, muss noch weiter erforscht werden.