Zuviel Zuckerschlecken ist ungesund: Funktioneller Zucker wie Isolmaltulose als Alternative?

Von Nicole Freialdenhoven
16. Oktober 2013

Die meisten Menschen lieben Zucker und können nicht auf ihn verzichten, auch wenn sie sich um die gesundheitsschädlichen Folgen im Klaren sind. Abhilfe könnte nun möglicherweise Isomaltulose schaffen, eine Substanz, die als funktioneller Zucker beworben wird.

Isomaltulose als Alternative zu Zucker?

Isomaltulose wird in Deutschland unter dem Produktname Palatinose vertrieben und kommt unter anderem in Süßigkeiten und Getränken zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine Zuckerart, die in Deutschland aus Rüben hergestellt wird.

Isolmaltulose soll nicht nur länger Energie liefern als gewöhnlicher Zucker, sondern auch zahnschonender sein. Außerdem soll die Blutzuckerkurve niedrig bleiben und keinen bei Kindern gefürchteten "Sugar Rush" auslösen, der sich durch kurze extreme Energieschübe äußert. Die Hersteller bewerben den funktionellen Zucker als neues Wundermittel, der es den Menschen erlaubt, mit gutem Gewissen weiterhin zuckrige Getränke und Süßigkeiten zu genießen.

Ernährungswissenschaftler sind kritisch

Ernährungswissenschaftler sehen Isolmaltulose dagegen kritischer und weisen darauf hin, dass auch der funktionelle Zucker im Körper zu normalem Einfachzucker abgebaut wird und sich dann auf den Hüften niederlässt. Sinnvoller sei es, beim normalen Essen besser maßzuhalten und auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung zu achten.