Cholesterinsenker mit "Ezetimib" löst vermutlich Arteriosklerose aus

Von Laura Busch
30. Juni 2010

Einer Studie der Uniklinik Köln zufolge kann der Wirkstoff Ezetimib, der oftmals in Cholesterinsenkern enthalten ist, die Entstehung einer Arteriosklerose begünstigen. Der Inhaltsstoff bewirkt demnach einen veränderten Aufbau der Blutfette.

Experten sehen in der häufigen Verschreibung des Wirkstoffes schon länger ein Problem: Sie sind der Meinung, dass Medikamente dieser Art zu leichtfertig erfolge. Ezetimib wird in der Bundesrepublik mit rund 100 Millionen festen Tagesdosen an Patienten verschrieben.