Die meisten Deutschen lehnen Medikamente zur Steigerung der Gehirnleistung ab

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
9. Juli 2012

Was tut man nicht alles, um bessere Leistungen zu erbringen, sei es im sportlichen wie auch im geistigen Bereich.

So greift vielleicht mancher Bundesbürger um seine körperliche Fitness zu erhöhen zu irgendwelchen Medikamenten und Mitteln, die aber nicht auf der sogenannten Dopingliste stehen müssen. Aber auch für die Steigerung der Gehirnleistung gibt es Mittel, so beispielsweise auch Antidepressiva wie Fluoxetin und Johanniskraut, oder auch Medikamente wie Methylphenidat, Modafinil oder Betablocker, die ohne eine gesundheitliche Notwendigkeit einfach eingenommen werden. Zudem gibt es natürlich auch noch die illegalen Drogen, so zum Beispiel die Amphetamine oder Ecstasy.

Jetzt hat das Robert Koch-Institut dies einmal näher untersucht und kam zum überraschenden (?) Ergebnis, dass nur wenige Bundesbürger von all diesen Mitteln tatsächlich Gebrauch machen um ihre Gehirnleistung zu steigern. Schon bei einer Online-Befragung vor drei Jahren durch die Krankenkasse DAK hatten nur fünf Prozent der Teilnehmer zugegeben, dass sie Medikamente oder Drogen zur Leistungssteigerung des Gehirns einnehmen.