Doping bei Kalifornien-Rundfahrt? USA steht hinter Lance Armstrong

Kalifornien-Rundfahrt: Lance Armstrong wehrt sich gegen Doping-Vorwürfe

Von Laura Busch
25. Mai 2010

Die Kalifornien-Rundfahrt ist die größte Rad-Rundfahrt in ganz Amerika. Regelmäßig messen dort Spitzen-Radler wie der Texaner Lance Armstrong oder sein ehemaliger Team-Kumpane Floyd Landis ihre Kräfte.

Lance Armstrong gegen Landis

Für Lance Armstrong ist die Tour jedoch nach einem Unfall während der fünften Etappe vorbei. Seine Platzwunde am linken Auge musste mit acht Stichen genäht werden. Die Doping-Vorwürfe gegen ihn verstummen derweil jedoch nicht.

Besonders Landis erhebt schwere Anklage gegen seinen ehemaligen Freund. Immer wieder wandte er sich in der Vergangenheit an die Öffentlichkeit und behauptete, Beweise für erneutes Doping bei Armstrong zu haben.

Dieser bleibt indes gelassen: "Er ist ein zerbrochener Mann ohne Glaubwürdigkeit, er hat keinen Beweis. Es ist Aussage gegen Aussage, und mir gefällt unsere Aussage", sagte er über Landis.

Unterstützung für Armstrong

Die ruhige Haltung kann sich Armstrong erlauben. Die US-Medien stehen weitestgehend hinter ihm, berichten wenn nur sehr unkritisch über Doping. Hinzu kommt, dass der größte Sponsor der Kalifornien-Rundfahrt, die Firma Amgen, als einer der größten Produzenten für das Doping-Mittel "Epo" gilt.