Doppelt hohes Risiko einer Thrombose bei PICC-Kathetern als bei den Standardkathetern

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
28. Mai 2013

Wenn bei einem Patienten ein zentraler Venenkatheter für eine längere Behandlung nötig ist, so wurde dieser meistens am Hals oder unterhalb des Schlüsselbeins angelegt, doch ist dies oftmals nicht so einfach. Auch können dabei Infektionen entstehen und auch die Gefahr einer Thrombose besteht. Deswegen werden immer mehr dieser Katheter auch der Einfachheit halber und einer vermeintlich besseren Sicherheit in der Armbeuge angelegt.

Aber bei diesen Kathetern, die man auch als PICC-Katheter bezeichnet, besteht ein doppelt so hohes Risiko einer Thrombose gegenüber den konventionellen Methoden, wie eine neue Studie zeigt. Dies liegt einmal an der Länge und auch an der relativ dünneren Vene, der sogenannten Vena brachialis.

Auch treten im Arm häufig Schmerzen und Schwellungen auf, doch kam es bei der Studie zu keinem Fall einer der gefürchteten Lungenembolien, die durch einen Thrombus verursacht werden können. Um das Risiko einer Thrombose zu verhindern, werden bestimmte Medikamente verordnet, aber bei manchen Medikamenten besteht dann wieder das höhere Risiko einer Blutung.