Eine Mandeloperation nur in Notfällen machen lassen

Bei mehrmaligen Mandelentzündungen im Jahr sollte über eine Entfernung nachgedacht werden

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
27. Oktober 2010

Viele Menschen haben gerade jetzt im Herbst eine Halsentzündung, wobei die typischen Symptome die Halsschmerzen, Schluckbeschwerden und Fieber sind.

Aber meistens lässt sich eine solche Entzündung problemlos durch Antibiotika behandeln und die Infektion der Gaumenmandeln, die man auch als Tonsillen bezeichnet, geht nach ein paar Tagen vorbei. Meistens sind davon Kinder betroffen.

Wann wird zu einer Operation geraten?

Doch wenn diese Mandelentzündungen innerhalb eines Jahres mehrfach auftreten und auch hohes Fieber bewirken, dann sollten die Eltern sich doch für eine Mandeloperation, das heißt die Entfernung, bei ihrem Kind entscheiden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich laufend dort Keime festsetzen und als Folgeerkrankungen können Herz- und Nierenerkrankungen auftreten.

Im Normalfall dienen die Gaumenmandeln auch zur Immunabwehr des Menschen. Eine Operation bei Kindern sollte aber erst nach dem sechsten Lebensjahr erfolgen, wobei die Operation unter Vollnarkose erfolgt und das Kind auch etwa eine Woche im Krankenhaus bleiben muss.

Anschließend sollte sich der kleine Patient auch noch zwei Wochen schonen, also kein Fußballspielen oder ähnliches.