Flugpassagiere dürfen demnächst wieder Flüssigkeiten mit an Bord nehmen

Neuerungen in der Handgepäck-Regelung nur für Transferpassagiere

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
20. April 2011

Seit dem Jahr 2006 gilt auf allen Flughäfen ein sogenanntes "Flüssigkeitsverbot", so dass Flugpassagiere maximal 100 Milliliter Flüssigkeit an Bord im Handgepäck mitnehmen dürfen.

Neuerungen für Transferpassagiere

Jetzt soll ab dem 29. April 2011 dieses Verbot für bestimmte Gruppen gelockert werden, das gilt aber nur für Transferpassagiere, also jemand der aus einem Nicht-EU-Staat in die Europäische Union fliegen will und zu einem Weiterflug umsteigen muss.

Aber grundsätzlich müssen diese Flüssigkeiten, auch Gels und Aerosole gehören dazu, in einem Duty-Free-Shop, der innerhalb des jeweiligen Sicherheitsbereichs liegt, gekauft werden und werden dort in einem durchsichtigen Beutel verschweißt.

So kann also ein Flugpassagier, der seinen Urlaub in Südafrika verbracht hat, beim Abflug beispielsweise eine Flasche Wein kaufen und die dann problemlos beim Umsteigen am Frankfurter Flughafen mit zu seinem Anschlussflug nach Berlin mitnehmen.

Neue Sprengstoff-Detektoren

Aber für alle anderen Flugpassagiere wird sich bis zum Jahr 2013 nichts ändern, bis dahin will man neue Sprengstoff-Detektoren entwickeln, die auf Flüssigkeiten reagieren. Bisherige dementsprechende Tests sind schon erfolgt, doch soll auf jeden Fall gewährleistet sein, dass sich dadurch die Abfertigung der Passagiere nicht noch mehr durch zusätzliche Kontrollen verzögert.