Im Kometen "Wild 2" Aminosäure gefunden

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
28. August 2009

Die Weltraumsonde der NASA Stardust hat vom Kometen "Wild 2" im Januar 2004 Proben, das heißt Staub und Gase aufgenommen und diese zur Erde geschickt, in denen man die Aminosäure Glycin gefunden hat. Aber weil Glycin auch auf der Erde vorhanden ist, hat man diese Proben genauer untersucht und festgestellt das sie einen höheren Anteil des Kohlenstoffisotops Kohlenstoff-13, als auf der Erde zu finden, haben und somit eindeutig auch vom Kometen stammen.

Man vermutet nun, dass durch Kometen einige Materialien, das heißt Bausteine für das Leben, zur Erde gelangten und so das Leben entstand. Von lebenden Organismen wird Glycin zum Aufbau von Proteinen benutzt. Weiterhin kann das jetzt erstmals in einem Kometen gefundene Glycin ein Hinweis sein, dass im Weltall dies mehrfach vorkommt, so dass Leben im All verbreitet sein könnte.