Jasper National Park in Kanada: Mit der Harley durch die Rocky Mountains

Von Nicole Freialdenhoven
5. Juli 2012

Die prächtige Bergwelt der kanadischen Rocky Mountains ist zu recht weltberühmt. Eine ganz besondere Art sie zu erleben, bietet das Touristen-Städtchen Jasper, das dem Nationalpark seinen Namen geliehen hat: Im Beiwagen einer Harley Davidson geht es über gewundene Bergstraßen vorbei an malerischen Seen und Flüssen zu schneebedeckten Berggipfeln und endlosen Wäldern. Oft genug kommt es dabei zu Begegnungen mit Rentieren, Hirschen, Füchsen und sogar Bären.

Motorradfahrer wissen die Schönheit des Jasper National Parks schon lange zu schätzen und gehen auf tagelange Motorradtouren durch die Region. Doch erst durch die Vermietung von Harleys mit Beiwagen ist es auch Nicht-Bikern nun möglich die herrliche Natur auf diese Art zu genießen. Damit die Beifahrer nicht frieren, bekommen sie nicht nur eine Brille mit Helm, sondern auch eine beheizbare Lederjacke. Ein zweiter Beifahrer kann hinter dem Fahrer Platz nehmen.

Die Fahrer sind natürlich ortskundige erfahrene Biker, die ihren Gästen auch als Fremdenführer dienen und zu den schönsten Ecken dieser herrlichen Gegend bringen. Natürlich stehen dabei auch Fotostopps auf dem Programm und jedem Tourist hüpft das Herz, wenn sich einmal ein lebendiger Bär auf die Kamera bannen lässt.

Eine einstündige Tour im Beiwagen der Harley kostet 80 kanadische Dollar, eine große zweieinhalbstündige Tour 150 Dollar. Einzigartige Eindrücke von den kanadischen Rocky Mountains gibt es gratis dazu.