Karpaltunnelsyndrom & Co: Schmerzen in der Hand näher erklärt

Diese häufig auftretenden Beschwerden der Hand erschweren den Alltag

Von Nicole Freialdenhoven
4. Mai 2015

Wenn die Hand Schmerzen bereitet, hat der Mensch ein Problem, denn die Hände werden täglich zur Ausführung unterschiedlichster Tätigkeiten benötigt. Weit verbreitet ist das Karpaltunnelsyndrom, bei dem der Medianus-Nerv im Handgelenk eingeklemmt wurde.

Als Karpaltunnel wird der Raum zwischen Handwurzelknochen und Karpalband bezeichnet, durch den dieser Nerv verläuft, der bestimmte Hand- und Fingermuskeln steuert. Begünstigt wird das Karpaltunnelsyndrom unter Anderem durch

Sehnenscheidenentzündung

Fast genauso häufig treten Sehnenscheidenentzündungen auf, bei denen sich die im Handgelenk verlaufende Sehne an der sie umgebenden Sehnenscheide reibt. Meist wird dies durch eine zu starke Belastung verursacht, zum Beispiel bei Sportarten wie Tennis oder Golf, bei ausgiebiger Gartenarbeit oder der täglichen Arbeit am Computer, bei der immer wieder die gleichen Bewegungen mit der Maus ausgeführt werden.

Eine akute Sehnenscheidenentzündung wird mit Medikamenten behandelt, doch in manchen Fällen ist auch eine Operation erforderlich.

Ringbandstenose

Weniger bekannt ist die Ringbandstenose, die ebenfalls mit entzündungshemmenden Medikamenten oder mit einer Operation behandelt werden kann: Dabei sind die Sehnen im Finger so verdickt, dass sie nicht mehr richtig durch die sogenannten Ringbänder passen. Dies führt zu Reizungen und zu einer Knötchenbildung auf der Sehne.