Krankenkassen bezahlen alle zwei Jahre das übliche Vorsorgeblutbild für Patienten ab 35 Jahre

Krankenkassen zahlen nun bei Vorsorgeuntersuchungen mit, vieles zahlen die Patienten aber selber

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
18. Mai 2011

Mittlerweile gibt es verschiedene Vorsorgeuntersuchungen, die auch die Krankenkassen bezahlen, trotz der zum Teil leeren Kassen. Hierzu gehört auch das Kontrollblutbild, das ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre durchgeführt werden sollte, denn durch die verschiedenen Blutwerte kann der Arzt sich vom Gesundheitszustand seines Patienten ein ziemlich genaues Bild machen. Zu den Standardwerten gehören Cholesterin und Blutzucker, so dass hier schon frühzeitig das Risiko für eine Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen festgestellt werden kann.

Bei dieser Kontrolluntersuchung wird auch der Urin untersucht und der Blutdruck gemessen. Bei auftretenden Problemen werden natürlich auch weitere Blutwerte untersucht, beispielsweise bei Mangelerscheinungen der Eisengehalt. Auch Entzündungen lassen sich so diagnostizieren, sogar beim sogenannten kleinen Blutbild.

Extrawünsche kosten auch extra

Der Hausarzt entscheidet ob und welche Blutwerte zusätzlich festgestellt werden sollen. Manche Patienten möchten gerne, auch ohne Befund oder Gründe, eine komplette Blutuntersuchung gemacht bekommen, was man dann aber zum Teil selber bezahlen muss.

So gibt es zum Beispiel das prostataspezifische Antigen (kurz PSA genannt), das mittels des Blutserums bestimmt wird was im Rahmen der Prostata-Vorsorgeuntersuchung oft gemacht wird. Auch die Kosten für diese Blutanalyse werden jedoch nicht von jeder Krankenkasse übernommen.