Statt Implantate demnächst Zähne aus Zahnfleischgewebe?

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
13. März 2013

Britische Wissenschaftler konnten jetzt aus Zahnfleischgewebe Zähne wachsen lassen, wobei sie menschliche Zellen mit denen von Mäusen, die für das Wachstum sorgen, vermischten. Daraus entstanden feste Zähne mit einer Wurzel.

Die Forscher haben dies an Mäusen getestet, wo sie also menschliche Epithelzellen mit den Zellen der Mäuse, den sogenannten Mesenchymzellen, vermischten, so dass dann die neuen Zähne wuchsen. Zukünftig soll, in etwa 10 bis 15 Jahren, durch eine solche Methode Zahnimplantate überflüssig gemacht werden.

Leider haben wir Menschen nicht die Eigenschaft des Meeresräubers, dem Hai, geerbt, denn den Haien wachsen ein Leben lang die verlorenen Zähne nach, weshalb man deren Gebiss auch als sogenanntes "Revolvergebiss" (nachladbar) bezeichnet.

Deshalb sollten wir schon frühzeitig unsere Zähne pflegen und regelmäßig, wenigstens einmal im Jahr, zur Kontrolluntersuchung zum Zahnarzt gehen.