Wenn der Herbstblues kommt - Tipps gegen die drohende Depression

Von Dörte Rösler
15. November 2013

Trübes Wetter drückt die Stimmung. Bevor der Herbstblues sich zur richtigen Depression auswächst, sollte man jedoch etwas unternehmen. Schon einfache Dinge helfen, um aus dem Tief herauszukommen - oder gar nicht erst hineinzugeraten. Psychologen sprechen bei trüber Herbststimmung von einer saisonal abhängigen Depression. Körperliche Anzeichen sind Müdigkeit am Morgen, verstärktes Bedürfnis nach Süßem, verlangsamte Verdauung und Gewichtszunahme.

Tipps

Der beste Tipp gegen die Herbstdepression ist deshalb Bewegung, idealerweise an der frischen Luft und bei Tageslicht. So lässt sich auch der Mangel an Sonnenlicht beheben - ein wesentlicher Auslöser für Depressionen.

Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es außerdem wichtig, sich gezielt Gutes zu tun. Das können Aktivitäten mit Freunden sein, ein Saunabesuch oder heißes Bad mit ätherischen Ölen. Alles, was die Sinne anregt, vertreibt die düsteren Gedanken.

Oft merken die Betroffenen jedoch nicht, dass sie in eine Depression abgleiten. Freunde und Angehörige erkennen die psychische Schräglage an der nachlassenden Körperpflege, fehlender Begeisterung und sozialem Rückzug. Statt den Betroffenen dann zu neuen Verhaltensweisen zu drängen, empfehlen Psychologen, lieber an Bewährtes anzuknüpfen. Wenn das Interesse für Neues fehlt, lassen sich positive Erlebnisse am leichtesten mit alten Hobbys oder Gewohnheiten erreichen.