Forscher haben neues Modell der Risikovorhersage für Venenthrombosen entwickelt

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
16. August 2013

In Österreich sind jährlich etwa 15.000 Menschen durch eine sogenannte Venenthrombose gefährdet. Dabei handelt es sich um ein gefährliches Blutgerinnsel, das über den Blutstrom in die Lungenarterien gelangen und dort zu einem lebensgefährlichen Verschluss führen kann.

Aus dem Grund müssen betroffene Patienten oftmals ein ganzes Leben lang bestimmte Medikamente einnehmen, die das Blut verdünnen. Aber dabei besteht auch ein höheres Risiko für Blutungen.

Jetzt haben Forscher von der Medizinischen Universität in Wien ein Vorhersagemodell entwickelt, so dass das Risiko einer Thrombose ermittelt wird und der Patient nur über einen kürzeren Zeitraum die Medikamente einnehmen braucht. Für die Bewertung sind in der Hauptsache drei Faktoren nötig, so einmal das Geschlecht des Patienten, die Stelle, wo die erste Thrombose aufgetreten ist und zusätzlich noch ein Bio-Marker, der sogenannte D-Dimer.

Die Forscher haben dem Modell den Namen "Vienna Prediction Model" gegeben.