Steigt durch die modernen Antibabypillen auch die Thrombosegefahr?

Über die negativen Auswirkungen der neuartigen Antibabypillen, der sogenannten vierten Generation

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
8. Januar 2013

Seit über 50 Jahren gibt es die Antibabypille und man weiß, dass dadurch das Risiko einer Thrombose (Blutgerinnsel) erhöht wird, denn die beiden Sexualhormone Östrogen und Gestagen, die den Eisprung unterdrücken, wirken sich auch auf die Blutgerinnung aus. Früher wurden vor allem die in der Pille enthaltenen Östrogene bemängelt, doch mittlerweile ist die Konzentration sehr gering geworden.

Drospirenon als Auslöser

Aber die neuen Pillen versprechen nicht nur die Verhütung, sondern sollen sich auch auf das Aussehen positiv auswirken. Doch haben in Frankreich sowie in den USA Frauen die Hersteller der neuartigen Pillen verklagt, weil diese neuen Pillen das Risiko für eine Thrombose stark erhöhen.

Wie Studien zeigen, sind besonders die neuartigen Antibabypillen, der sogenannten vierten Generation, betroffen, denn früher lag das Risiko niedriger. Die Ursache soll das im Gestagen enthaltene Drospirenon sein. In Deutschland sind es zum Beispiel

Durch den Wirkstoff verliert der Körper zusätzlich Wasser, so dass auch eine Gewichtsabnahme die Folge ist.

Risikofaktoren jenseits der Pille

Grundsätzlich besteht für junge Frauen ein geringes Risiko für eine Thrombose, aber

gelten als Risikofaktoren, wie auch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erklärt. Deshalb sollten sich die Frauen von ihrem Frauenarzt diesbezüglich beraten lassen.