Geoffrey Mutai verpasst beim Berlin-Marathon nur knapp einen neuen Weltrekord

Von Frank Hertel
2. Oktober 2012

Am Sonntag Punkt 9 Uhr eröffnete Bürgermeister Wowereit den Berlin-Marathon. Mit dabei waren 41.000 Läuferinnen und Läufer, unter anderem Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr. Dieser hatte mit den Platzierungen der Besten allerdings rein gar nichts zu tun.

Bei den Männern gab es einen kenianischen Dreifachsieg. Erster wurde Geoffrey Mutai mit einer Zeit von 2:04:15 Stunden. Ihm fehlten nur 27 Sekunden zum Weltrekord des Kenianers Patrick Mackau. Zweiter wurde Dennis Kimetto, der nur eine Sekunde nach Mutai ins Ziel kam und damit der schnellste Debütant der Marathon-Geschichte ist. Dritter wurde Geoffrey Kippsang.

Bei den Frauen gab es einen äthiopischen Doppelerfolg. Erste wurde Aberu Kebede mit 2:20:30 Stunden, Platz zwei ging an Tirfi Tsegaye mit einer Zeit von 2:21:19 Stunden. Anna Hahner aus Fulda belegte mit 2:30:27 Stunden einen bemerkenswerten achten Platz.