Größtes fleischfressende Beuteltier, der Tasmanische Teufel, droht auszusterben

Tödlicher Gesichtstumor ist Ursache für das Aussterben des Tasmanischen Teufels

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
28. Mai 2009

Ein ansteckender Krebs ist die Ursache, dass eventuell der Tasmanische Teufel, das größte fleischfressende Beuteltier auf der Welt, das etwa 60 Zentimeter groß wird, ausstirbt. Die Regierung in Australien hat somit das Tier zu den bedrohten Tierarten ausgewählt, so dass dafür jetzt zehn Millionen australische Dollar, umgerechnet etwa 5,5 Millionen Euro, zum Schutz dieser Tierart zur Verfügung gestellt wurden.

Erforschung der Ursache der Krebserkrankung

Mit diesem Geld soll vor allem die Krankheit weiter erforscht und eventuell eine Hilfe gefunden werden. Bei dieser Krebserkrankung handelt es sich um einen tödlichen Gesichtstumor, so dass diese Tierart in 20 bis 25 Jahren aussterben kann. Zum ersten Mal wurde im Jahr 1996 der Tumor entdeckt, seitdem ist der Bestand der Tasmanischen Teufel, die nur auf dieser Insel vorkommen, um 70 Prozent gesunken.

Ansteckende Krankheit

Nachdem der Tumor das ganze Gesicht befallen hat, tritt der Tod innerhalb von drei Monaten ein. Diese Krankheit ist hoch ansteckend und wird meistens durch Bisse unter den Tieren übertragen. Ob es sich dabei um eine Viruskrankheit handelt, oder vielleicht auch durch Umweltgifte ausgelöst wird, müssen die Forscher noch herausfinden.