Hohe Staatsschulden und Jugendarbeitslosigkeit - die Finanzkrise bleibt eine Bedrohung

Von Dörte Rösler
17. Januar 2014

Manager und Wirtschaftswissenschaftler warnen vor dem Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos, dass die Finanzkrise noch nicht überwunden ist. Ganz oben auf der Gefahrenskala stehen das wachsende Wohlstandsgefälle und die Jugendarbeitslosigkeit. Die USA und Japan könnten durch ihre hohen Staatsschulden eine weltweite Abwärtsspirale bewirken.

Thema Jugendarbeitslosigkeit

Vom 22. bis 25. Januar treffen sich in Davos rund 2.500 Personen aus knapp 100 Ländern, um die drängenden Fragen der Weltwirtschaft zu diskutieren. Allein 40 Staatschefs werden erwartet. Die aktuelle Studie des Weltwirtschaftsforums fordert sie auf, konzertierter gegen die Probleme vorzugehen.

Neben der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich monieren die Wissenschaftler die hohe Jugendarbeitslosigkeit. Gleichzeitig warnen sie vor kriminellen Aktivitäten im Internet und dem Klimawandel, denen die Politik entschlossener entgegenwirken müsse.

Zu hohe Staatsschulden

Deutliche Kritik auch an dem Umgang mit der Finanzkrise: viele Staaten würden weiterhin zu viele Schulden machen. In den USA betragen die Staatsschulden etwa 100 Prozent des Bruttosozialprodukts, in Japan sogar 230 Prozent.