Kalifornien brennt - erster Toter bei Buschbränden rund um San Diego

Von Anna Miller
19. Mai 2014

Rund um San Diego wüten seit Tagen schwere Buschbrände. Nun haben diese das erste Menschenleben gefordert. Am Donnerstag fanden Feuerwehrmänner in der Nähe der Stadt Carlsbad eine Leiche, die bis zur Unkenntlichkeit verkohlt war. Rund 40 Quadratkilometer Land sind bereits verbrannt.

In San Marcos mussten 13.000 Wohnhäuser evakuiert werden. Bereits seit Mittwoch laufen die Evakuierungen auf Hochtouren. An diesem Tag wurden 23.000 Anwohner in Carlsbad zum Verlassen ihrer Häuser aufgefordert. Auch Legoland und ein Kernkraftwerk musste evakuiert werden.

1.000 Feuerwehrleute kämpfen allein in dieser Region mit den Flammen. Unterstützt werden sie von 20 Löschflugzeugen. Für den Bezirk San Diego wurde inzwischen der Notstand ausgerufen. Dadurch können die Einsatzkräfte schneller Geld für die Brandbekämpfung abrufen. Ebenso ermöglicht dieser Schritt die Anforderung von zusätzlichen Einsatzkräften.

Die Ursache für das starke Feuer ist noch nicht geklärt. Gewöhnlich sind die schweren Waldbrände in Kalifornien erst in den Sommermonaten. Das man nun schon im Frühjahr damit zu kämpfen hat, muss am sehr trockenen Winter liegen, der weder Schnee noch ausreichend Regen gebracht hatte.