Peinlich - GEZ will Geld von einem vor 10 Jahren verstorbenen Kind
GEZ-Mahnschreiben, obwohl Mutter des verstorbenen Jungen den Fall telefonisch klären wollte
Wenn Kinder in ein Alter kommen, wo sie ein eigenes Einkommen haben, so will die Gebühren-Einzugs-Zentrale, kurz GEZ genannt, von diesen eine Anmeldung der betreffenden Radios und Fernsehgeräte und somit auch Geld sehen. Aus diesem Grund werden dann meistens die Eltern der Kinder angeschrieben, in deren Haushalt sich die Kinder früher befanden. Die einzelnen Daten dafür erhält die GEZ so unter anderem von einer Firma für Direktmarketing aus Idstein im Taunus.
GEZ verlangt Gebühren von vor Jahren verstorbenem Jungen
So geschah es auch, dass eine Mutter plötzlich Post von der GEZ erhielt, dass ihr Sohn sein Radio und Fernsehgerät anmelden solle und dementsprechend die Gebühr zu entrichten habe. Aber das Peinliche daran war, dass der Sohn schon vor zehn Jahren verstorben war.
Auch nachdem die Frau bei der GEZ dies telefonisch klären wollte, kamen weitere Mahnschreiben ins Haus. Erst nachdem die Mainzer-Rhein-Zeitung, an die sich die Frau hilfesuchend wandte, bei der GEZ nachfragte, reagierten die Verantwortlichen und bedauerten den Vorfall und sperrten aber nur intern die weiteren Schreiben.
Die GEZ geht aber grundsätzlich immer davon aus, dass die ihnen bereitgestellten Daten auch aktuell sind, wobei auch die Einwohnermeldeämter behilflich sind. Nun, diesmal war dies nicht der Fall, aber auch schon früher gab es ähnliche Pannen.
