Angst vor Terror stresst die Deutschen deutlich weniger als noch vor fünf Jahren

Deutsche haben kaum noch Angst vor Krieg und Terror, Gesundheit und Finanzen stressen mehr

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
16. April 2008

Die Angst vor Krieg und Terror löst bei den Deutschen heute wesentlich weniger Stress aus als noch vor fünf Jahren. Das haben repräsentative Umfragen der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.956 Personen im Auftrag des Onlineportals "GesundheitPro" ergeben.

Vom Apothekenmagazin nach stressauslösenden Reizen befragt, nannte im Jahr 2002 - acht Monate nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 - noch fast ein Viertel der Bevölkerung (23,8%) den Faktor "Angst vor Krieg oder Terroranschlägen". Heute sind dies deutlich weniger: Nicht einmal mehr jeder Siebte (14,8%) gibt jetzt an, dass ihm die Angst vor Krieg oder Terroranschlägen Stress bereite.

Gesundheit und finanzielle Probleme bereiten die größten Sorgen

Die anderen Stressfaktoren sind dagegen relativ gleich geblieben. Spitzenreiter sind damals wie heute gesundheitliche Probleme: Drei von zehn Befragten fühlen sich von ihren (potentiellen) Krankheiten gestresst (2002: 30,2%; heute: 30,0%). Auch finanzielle Probleme machen den Deutschen nach wie vor sehr zu schaffen (2002: 27,4%; heute: 28,8%). Leicht gestiegen im Gegensatz zu 2002 ist der Stress durch Umwelteinflüsse und Lärm (2002: 14,2%; heute: 17,4%).