In Berlin soll 2014 ein Supermarkt eröffnet werden, wo man die Waren ohne Verpackungen erhält

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
27. November 2013

Im nächsten Jahr wollen zwei junge Frauen in Berlin einen Supermarkt eröffnen, wo der Kunde seine Ware selber abwiegen und abpacken kann. Dadurch soll einmal der ganze überflüssige Müll vermieden werden, aber der Kunde hat dann auch die Möglichkeit, individuell seine Menge zu bestimmen.

Kunden sollen eigene Behälter mitbringen

So ist beispielsweise das Müsli zuerst in einer Folie und anschließend in einer Pappschachtel verpackt. In ihrem Supermarkt mit dem Namen "original unverpackt" kann dann der Kunde seinen eigenen Vorratsbehälter mitbringen und sich die erforderliche Menge abmessen.

Kein Plastik mehr als Verpackung

Über Plastikmüll wird nun schon seit Jahren diskutiert und vor einiger Zeit wurde auch gefordert, die leichten Plastiktüten, die manche Kunden für teilweise nur drei Tomaten oder eine Avocado benutzen, zu verbieten. Für die normalen Tragetaschen wird ja schon seit längerer Zeit ein Betrag fällig, zudem kann man diese auch öfters verwenden. Doch am besten sind die Umweltbeutel aus Leinen oder Jute.

So sollen also im nächsten Jahr die Kunden in dem Supermarkt "original unverpackt" mit ihren Vorratsbehältern oder Glasflaschen oder ähnlichen Behältern einkaufen. Bevor die Ware eingefüllt wird, wird das Leergut abgewogen, so wie beim Erdbeerpflücken beim Bauern. Bei den Waren, die aber einzeln nicht unverpackt verkauft werden dürfen, wie zum Beispiel Fleisch, würden die beiden Frauen als Verpackung umweltfreundliches Bienenwachspapier nehmen.

Normale Preise angekündigt

Insgesamt sollen die Preise normal wie in einem guten Supermarkt liegen. Wo die beiden junge Frauen in Berlin ihren Markt eröffnen wollen, das steht noch nicht fest, doch am liebsten würden sie in Kreuzberg ihren Standort haben.