Belgiens Ex-König Albert II. kommt mit seiner Rente nicht aus - Staat soll Schloss finanzieren

Von Melanie Ruch
8. November 2013

In den rund 20 Jahren seiner Amtszeit standen Belgiens ehemaligem König Albert II. mehrere Millionen Euro im Jahr zur Verfügung. Seit der 79-Jährige im Juli von seinem Amt zurückgetreten ist, um das Zepter seinem ältesten Sohn Philippe zu überlassen, muss Albert nun mit rund 700.000 Euro netto im Jahr auskommen.

Für einen ehemaligen König, der ein Schloss und eine Jacht unterhalten muss eindeutig zu wenig. Angeblich soll König Albert mit seiner Rente vorne und hinten nicht auskommen. Der Palast soll deshalb schon Gespräche mit der Regierung geführt haben. Demnach soll König Albert II. höchstpersönlich darum gebeten haben, dass der Staat ihm bei der Finanzierung seines Alterswohnsitzes, Schloss Bellvédère, unter die Arme greift.

Ein anderer Vorschlag soll die Finanzierung des Treibstoffs für seine Jacht "L'Alpa" durch die Marine gewesen sein, heißt es in belgischen Medien. Der Königspalast äußerte sich bislang nicht zu der Angelegenheit.