Depressionen - Wenn der innere Keller einen gefangen hält

Bei einer schweren Depression sollten die Symptome ernst genommen werden, eine Therapie ist wichtig

Von Viola Reinhardt
21. Februar 2009

Depressionen betreffen mittlerweile immer mehr Menschen unserer Gesellschaft. Finanzkrisen, Arbeitslosigkeit, Partnerverlust und viele weitere Existenzängste belasten Frauen und Männer, manchmal auch so weit, dass sich im Inneren eine Kellertür schließt und man in sich selbst wie gefangen vorkommt.

Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

Eine innere Leere, Antriebslosigkeit oder auch tiefe Trauer sind nur einige der Symptome einer Depression. Während sich leichte Depressionen, wie etwa die Winterdepression, mit kleinen Maßnahmen aus Lichttherapie, viel frische Luft und Tageslicht oder auch Massagen und eine Aromatherapie recht gut behandeln und reduzieren lassen, sollte man bei anhaltenden und schweren Depressionen fachkundige Hilfe einholen. Als erster Ansprechpartner kann hier der Hausarzt gelten, der einem für die hilfreiche Behandlung einen guten Therapeuten nennen kann.

Weder der Betroffene selbst noch die Angehörigen sollten eine Depression auf die leichte Schulter nehmen, denn diese kann in einer Sucht oder auch einem Selbstmordversuch enden. Handeln ist hier der erste und wichtige Schritt um sich wieder aus dem inneren Kerker zu befreien.