Tee und Kaffee schaden nicht dem Herzen oder dem Gehirn
Langzeitstudie beweist: Kaffee- und Teekonsum stehen nicht im Zusammenhang mit Volkskrankheiten

Wer viel Tee oder Kaffee trinkt, der hat auch kein höheres Risiko einen Schlaganfall oder Herzschäden zu bekommen, wie eine Langzeitstudie von niederländischen Wissenschaftlern zeigte.
Im Prinzip leben zwar Teetrinker gesünder als Kaffeetrinker, die oft dabei auch rauchen und sich schlechter ernähren, aber einen Zusammenhang zwischen den Krankheiten und dem Tee- oder Kaffee-Genuss konnte man nicht feststellen.
Die Studie und ihre Ergebnisse
Die Wissenschaftler hatten über 13 Jahre bei über 37.000 Teilnehmern der Studie, die Teilnehmer waren im Alter zwischen 20 und 69 Jahren, Erkrankungen von Herz-Kreislauf, sowie Schlaganfall registriert. Dabei sind in dieser Zeit 563 an Schlaganfall und 1387 an Herzerkrankungen verstorben. Man hatte die Teilnehmer auch regelmäßig nach ihrem Tee- und Kaffeekonsum befragt und unterteilte sie aufgrund der Menge in verschiedene Gruppen.
Als Fazit kam heraus, dass Teetrinker besser mehr als sechs Tassen täglich trinken sollten, was das Risiko für Schlaganfall oder von Herzkrankheiten drastisch senkt. Aber auch Kaffeetrinker, hier aber nur maximal vier Tassen täglich, können das Risiko einer Herzerkrankung um bis zu 20 Prozent verringern.
Man stellte aber auch fest, dass die Kaffeetrinker, die mehr als vier Tassen täglich trinken, meistens Raucher sind und an Diabetes leiden. Zudem haben sie meistens auch einen zu hohen Cholesterinspiegel und Übergewicht.
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